Forum Fortbildung

am IFP

Der Arbeitskreis Fortbildung wurde auf Anregung der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Bayern bereits 1991 in das Jahresprogramm des IFP aufgenommen. Im Mittelpunkt dieses trägerübergreifenden Fachforums stehen Fragen der Konzeptualisierung und landesweiten Weiterentwicklung der Fort- und Weiterbildungsangebote für pädagogische Fachkräfte in Tageseinrichtungen für Kinder. Auf Grund des langjährigen Bestehens des Arbeitskreises wurde 2007 entschieden, die Bezeichnung FORUM Fortbildung einzuführen. 

Selbstverständnis des FORUM Fortbildung

Trägerübergreifendes Forum

Der Arbeitskreis (seit 2007 Forum) wurde Anfang 1991 auf Anregung der bayerischen Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in das Jahresprogramm des IFP aufgenommen. Im Mittelpunkt dieses trägerübergreifenden Fachforums stehen Fragen der Konzeptualisierung von Fachtagen für MultiplikatorInnen und der Weiterentwicklung und Vernetzung von Fort- und Weiterbildungsangeboten für pädagogische Fachkräfte in Tageseinrichtungen für Kinder. Die gewählte Form der Vernetzung und kontinuierlichen Zusammenarbeit von Fortbildungsträgern der freien und öffentlichen Wohlfahrtspflege mit Vertretern der Ausbildung und Wissenschaft ist – soweit feststellbar – einmalig in Deutschland. Für alle Mitglieder bietet das Forum einen informativen Rahmen für den fortbildungsrelevanten Erfahrungsaustausch, gegenseitige Beratung und fachliche Vernetzung. Damit sichert das Forum Fortbildung auch die partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Landesebene gemäß den Richtlinien für die Förderung von Fortbildungsmaßnahmen für das pädagogische Personal in Tageseinrichtungen für Kinder. Das FORUM Fortbildung arbeitet eigenständig. Vorschläge und Wünsche aus dem Kreis der Mitglieder sowie von Seiten des StMAS und IFP werden nach Möglichkeit im Forum mit dem Ziel einer fachlichen Konsensfindung beraten.

Nicht nur die Fort- und Weiterbildung, sondern auch die Ausbildungsebene wird bei den gewählten Themen in den Blick genommen. Aus-, Fort- und Weiterbildung werden als vernetztes Qualifizierungssystem gesehen.

Das Forum trifft sich in der Regel dreimal im Jahr zu einer eintägigen Sitzung und einmal im Jahr zu einer zweitägigen Klausurtagung.

Aufgabenschwerpunkte

Klärung von Kernbegriffen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung

Das Forum bietet ein Forum für die Klärung von Begriffen in einem heterogenen Feld und trägt damit zur Verständigung zwischen verschiedenen Fortbildungsanbietern in Bayern bei.

Analyse des aktuellen landesweiten Fortbildungsangebots

Das Forum leistet einen Überblick zu aktuellen Themen in den Fortbildungsprogrammen seiner Mitglieder und trägt damit zur Transparenz der Angebote bei.

Ermittlung und Bewertung von Trends

Im Forum werden aktuelle Trends von Inhalten und Organisationsformen von Fort- und Weiterbildungen zur Diskussion gestellt und bewertet.

Innovative Ansätze

Es werden zukunftsorientierte Themen sowie neue Formen der Fortbildungsorganisation aufgegriffen und befördert.

Austausch mit Wissenschaft und Forschung

Bedarfsorientiert werden ExpertInnen aus Wissenschaft und Forschung zum fachlichen Austausch eingeladen.

Qualitätsentwicklung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung

Im Forum werden Qualitätsstandards ausgetauscht und gemeinsam weiterentwickelt.

Multiplikatorenschulungen

Das Forum unterstützt die Weiterentwicklung der MultiplikatorInnen in Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Fachberatung durch speziell auf diese Zielgruppe zugeschnittene Angebote, z. B. Impulsfachtage.

Transparenz und Vernetzung

Das FORUM Fortbildung versteht sich als Plattform für die Vernetzung von Fortbildungs-verantwortlichen, politisch Verantwortlichen und NutzerInnen der Angebote und sichert durch unterschiedliche Maßnahmen die Transparenz (z. B. gemeinsame Fortbildungsdatenbank, Internetauftritt).

Ergebnissicherung

Die Sitzungen des FORUM Fortbildung werden protokolliert. Arbeitsergebnisse werden dokumentiert sowie den Mitgliedern zur Verfügung gestellt und ggf. nach Abstimmung veröffentlicht.

Zusammenfassung

Das Forum bietet einen tragfähigen Rahmen für die Bearbeitung der genannten Aufgaben. Aufgrund der förderlichen Ergebnisse für die Qualität der Fortbildung für pädagogisches Personal in Tageseinrichtungen für Kinder in Bayern und MultiplikatorInnen in diesem Bereich empfehlen die Mitglieder uneingeschränkt die Fortführung des Forum unter der Moderation durch das IFP.

Mitglieder des FORUM Fortbildung

Mitglieder des FORUM Fortbildung

sind die maßgeblichen Fortbildungsverantwortlichen für das Fachpersonal in Kindertageseinrichtungen in Bayern: d.h. die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, die Bayerische Verwaltungsschule, die Landeshauptstadt München (Pädagogisches Institut, Referat für Bildung und Sport). Ausbildung und Forschung sind vertreten durch die LAG der Bayerischen Fachakademien für Sozialpädagogik und das Staatsinstitut für Frühpädagogik (Leitung).

Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP)
Dr. Beatrix Broda-Kaschube
Winzererstr. 9 / Eckbau Nord
80797 München
Tel.: 089/99825-1936
Fax: 089/99825-1919
beatrix.broda-kaschube@ifp.bayern.de
www.ifp.bayern.de

Arbeiterwohlfahrt Landesverband Bayern e.V.
Joachim Feichtl
Edelsbergstr. 10
80686 München
Tel.: 089/54 67 54-128
Fax: 089/54 77 94-49
achim.feichtl@awo-bayern.de 
www.awo-bayern.de

Evangelischer KITA-Verband Bayern e.V.
Christiane Münderlein
Malaika Sparn
Vestnertorgraben 1
90408 Nürnberg
Tel.: 0911/367 79-11
Fax: 0911/36779-39
Christiane.muenderlein@evkita-bayern.de
malaika.sparn@evkita-bayern.de
www.evkita-bayern.de

Verband katholischer
Kindertageseinrichtungen Bayern e.V.

Dr. Alexa Glawogger-Feucht
Maistraße 5
80337 München
Tel.: 089/530 725-0
Fax: 089/530 725-25
glawogger-feucht@kath-kita-bayern.de
www.kath-kita-bayern.de

Bayerisches Rotes Kreuz - Landesgeschäftsstelle
Hermine Brenauer
Bereich Pflege & Soziales
Kindertageseinrichtungen
Garmischer Straße 19-21
81373 München
Tel.: 089/9241 - 1267
Fax: 089/9241-1202
Brenauer@lgst.brk.de 
www.brk.de

Bayerische Verwaltungsschule
Gabriele Warfolomjeew
Ridlerstraße 75
80339 München
Tel.: 089/54057-651
Fax: 089/54057-699
warfolomjeew@bvs.de
www.bvs.de

Kath. Fachakademie für Sozialpädagogik
Werner van Laak
Theodolindenstr. 24
81545 München
Tel.: 089 64 20 51 - 14
Fax: 089 64 23 951
vanlaak@kfaks-muenchen.de
www.kfaks-muenchen.de

Referat für Bildung und Sport
Landeshauptstadt München
Pädagogisches Institut
Ursula Harbich
Herrnstraße 19
80539 München
Tel.: 089/233-28879
Fax: 089/233-20652
ursula.harbich@muenchen.de
www.pi-muenchen.de

Ziele - Organisation - Schwerpunkte

Ziele des FORUM Fortbildung sind: 

  • die konzeptionelle und strukturelle Weiterentwicklung der Fortbildungsangebote auf Landesebene mit Blick auf ein adressatengerechtes Angebot für verschiedene Zielgruppen: pädagogische Fachkräfte in Kindergärten, Kinderhorten, Kinderkrippen; Leitungskräfte: Zweitkräfte;
  • eine bessere Abstimmung und Koordination von Fortbildung;
  • die Entwicklung und Umsetzung von trägerübergreifenden Projekten und Kooperationsformen;
  • die Vernetzung mit anderen fortbildungsrelevanten Gremien auf Landesebene.

       
Organisationsstruktur

Das FORUM Fortbildung trifft sich dreimal im Jahr zu einer eintägigen Sitzung und einmal im Jahr zu einer zweitägigen Klausurtagung.

   
Informationsforum

Das Forum bietet den Fortbildungsträgern einen Rahmen für einen kontinuierlichen, auf landesweite Entwicklungen bezogenen Informationsaustausch über fortbildungsrelevante Fragen. So kann auf sich ändernde Bedarfslagen effektiver reagiert werden. Ein weiterer Vorteil ist die Einbindung der Ausbildungsperspektive in diese Diskussionen. Aus-, Fort- und Weiterbildung werden als zusammenhängende Qualifizierungsperspektive gesehen.

        
Konzeptionsarbeit

Konzeptionelle Grundlagen zu aktuellen Fortbildungsthemen werden erarbeitet und an Praxis und Fachpolitik vermittelt. Schwerpunktthemen für die Fortbildungsprogramme der staatlich geförderten Fortbildungsträger werden mit dem StMAS abgestimmt und Begleittexte gemeinsam formuliert. Schwerpunktthema für die Jahre 2011-2012 ist das Thema "Eltern im Blick".

          
Trägerübergreifende Kooperationsprojekte

Das FORUM bietet einen verbindlichen Rahmen für die Entwicklung von trägerübergreifenden Projekten und Kooperationsformen. Aus Sicht der Mitglieder haben diese zu einer deutlichen Systematisierung, Qualitätssteigerung und Öffnung der Fortbildungsangebote geführt. Seit Frühjahr 2009 besteht eine trägerübergreifende Fort- und Weiterbildungsdatenbank für das pädagogische Fachpersonal in bayerischen Tageseinrichtungen für Kinder, die die Suche nach Fort- und Weiterbildungen erleichtern soll: www.fortbildung.ifp.bayern.de

                 
Kooperation mit anderen fortbildungsrelevanten Gremien

Die Leitung des FORUM ist Mitglied in der Steuerungsgruppe der landesweiten Fortbildungskampagne:

Ältere Kampagnen:

  • Kampagne Startchance Bildung zum Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan für Leitungskräfte (2004 - 2006): Evaluationsbericht 2004-2006 (PDF-Dokument, 865 KB)
     
  • Kampagne Übergang als Chance für ErzieherInnen und Grundschullehrkräfte (2006 - 2008): Evaluationsbericht 2006 (PDF-Dokument, 1,3 MB)

         
IFP-Jahresberichte

Die aktuellen Schwerpunkte und Aktivitäten des FORUM Fortbildung können in den Jahresberichten des IFP nachgelesen werden.

        
Kontakt

Dr. Beatrix Broda-Kaschube
Staatsinstitut für Frühpädagogik
Leitung des Arbeitskreises seit 2008
Beatrix.Broda-Kaschube@ifp.bayern.de

Leitung des Arbeitskreises 1991-2007
Pamela Oberhuemer
Staatsinstitut für Frühpädagogik
Pamela.Oberhuemer@ifp.bayern.de

Materialien

Gemeinsame Qualitätsstandards für Fort- und Weiterbildungen

Checkliste zur Ausschreibung von Fort- und Weiterbildungsangeboten

Hinweise zur kompetenzorientierten Gestaltung von Lehr-Lernangeboten

Reflexionsfragen zum Erfassen von Kompetenzen

Methoden zur Transfersicherung

  
Impuls-Fachtage für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Die Idee eines Impuls-Fachtags für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im bayerischen Kita-System wurde 2004 im Arbeitskreis Fortbildung am IFP entwickelt. Die Leitfrage war: Wie kann die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsplans in den etablierten Vermittlungs- und Stützstrukturen effektiv verankert werden? Gleich bei der Einführung des Bildungs- und Erziehungsplans sollte ein Forum speziell für Fachberatung, Fortbildung und Ausbildung geschaffen werden - einerseits für die fachwissenschaftliche Auseinandersetzung mit zentralen Themen des Bildungs- und Erziehungsplans, andererseits für einen landesweiten, arbeitsfeld- und trägerübergreifenden Austausch dazu.

Eine erste Programmkonzeption wurde erarbeitet und Einladungen über die AK-Mitglieder an Personen in der den Arbeitsfeldern Fortbildung, Fachberatung und Ausbildung verschickt. Aus dieser ersten Initiative ist nun eine Veranstaltungsreihe entstanden.

Impulsfachtag IX. Im Fokus: Wirksamkeit von Fort- und Weiterbildungen und Transfer in den Arbeitsalltag

Der 9. Impusfachtag fand am 10. November 2016 im CVJM in Nürnberg statt. Die Forschung zeigt, dass Fort- und Weiterbildungen nur dann langanhaltend wirksam sind, wenn es gelingt, die erworbenen Kompetenzen in den Arbeitsalltag zu überführen und immer wieder in konkreten Handlungsbezügen anzuwenden.

Nach zwei einführenden Fachvorträgen zu Wirksamkeit von Fortbildungen und Transfer wurden im Anschluss die Themen in Fachforen interessensspezifisch vertieft werden.

Programm

 

Fachvorträge

Wirksamkeit von Fortbildungen – Ein Überblick
Dr. Franziska Egert, Staatsinstitut für Frühpädagogik, München

Transfer in den Arbeitsalltag – Ergebnisse aus Theorie und Forschung
Prof. Dr. Petra Strehmel, HAW Hamburg

Praxis transferförderlicher Maßnahmen

Fachforum 1: Gelingender Transfer in den Arbeitsalltag – ein Thema für die Kita-Leitung!
Prof. Dr. Petra Strehmel, Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg

Fachforum 2: Transferbarrieren in der Fort- und Weiterbildung begegnen - Referent/innen als wichtige Parameter in der Förderung des Transfers
Jeanette Boetius, Fachreferentin Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern e.V.

Fachforum 3: Reflektier-Bar: In Teamfortbildungen reflexive Kompetenzen und Metakognition anregen und initiieren
Gabriele Stegmann M.A., Fachberaterin Evangelischer KITA-Verband Bayern

Fachforum 4: Transfererfolg ist das, was bleibt: Umsetzung transferförderlicher Maßnahmen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung
Angela Betz, CoCon Coaching Consulting

 

Impuls-Fachtag VIII. Im Fokus: Kompetenzorientierung in der Fort- und Weiterbildung

Der achte Impulsfachtag "Kompetenzorientierung in der Fort- und Weiterbildung" fand am 29.01.2014 im Amt für Ländliche Entwicklung statt. Nachdem in zwei Fachvorträgen zunächst die fachlichen und fachpolitischen Herausforderungen dargestellt sowie beleuchtet wurden, was Kompetenzorientierung in der Praxis bedeutet, wurden in einem Kompetenzkarussell diese Frage konkretisiert. In vier Stationen erhielt jede TeilnehmerIn die Möglichkeit sich hierüber mit anderen MultiplikatorInnen auseinanderzusetzen. Den Abschluss bildete ein Plenumsvortrag zu Humor als erwachsenenbildnerische Kompetenz.

Im Nachgang zum Impulsfachtag wurden die Ergebnisse des Komptenzkarussells im Forum Fortbildung ausgewertet und entsprechende Materialien erarbeitet. Sie finden diese im Reiter "Materialien" jeweils als PDF-Datei.

Programm

 

Fachvorträge

Kompetenzorientierung in der Weiterbildung. Konzeptionelle Entwicklungslinien - fachliche und fachpolitische Herausforderungen (PDF-Dokument), Abstract
Angelika Diller, Diplom-Pädagogin, i.R. (ehemals Projektleitung WIFF), Erkelenz

Was bedeutet Kompetenzorientierung in der Praxis? Kann man Kompetenzen und deren Entwicklung messen? (PDF-Dokument), Abstract
Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff, Evang. Hochschule Freiburg

Schluss mit frustig - Humor als erwachsenenbildnerische Kompetenz (PDF-Dokument), Abstract
Christoph Emmelmann, Kreatives Training LTD

Impuls-Fachtag VII. Im Fokus: Qualität in der Weiterbildung - Kompetente WeiterbildnerInnen

Der siebte Impulsfachtag fand am 12.10.2011 zum Thema "Qualität in der Weiterbildung - Kompetente WeiterbildnerInnen" mit rund 80 TeilnehmerInnen in den Räumen des Sozialministeriums statt. Nach zwei Fachvorträgen - einem zu neurowissenschftlichen Grundlagen des Lernens und einem zum Kompetenzprofil WeiterbildnerIn - wurde in kleinen Workshops zu spezifischen Herausforderungen in der Weiterbildung weitergearbeitet. Ausgangspunkt in den Workshops waren Kurzinputs der jeweiligen Referentinnen.

Fachvorträge

Selbst ständig lernen - Neurowissenschaftliche Grundlagen des Lernens (PDF-Dokument)
Dr. Judith Streb, TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen, Ulm

Kompetente WeiterbildnerInnen“ - Eine Einführung in das Thema Kompetenzprofil WeiterbildnerIn (PDF-Dokument)
Anita Meyer, M.A., Wissenschaftliche Referentin; Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte, DJI

Workshops

Wirkpotenzial Stimme (PDF-Dokument)
Cornelia Schweitzer, Institut für Atem- und Sprechtechnik

Systemisch denken - lösungsorientiert handeln! Einblick in die Praxis systemischer Erwachsenenbildung (PDF-Dokument)
Christiane Bauer, Lehrtrainerin der Systemischen Gesellschaft; Leiterin des KiM-Institutes in Gauting/München

Inhouse-Schulungen - erfordern sie spezielle Methoden der Weiterbildung? (PDF-Dokument)
Ingrid Drißl, Systemmanufaktur, Freising; Supervisorin, Familientherapeutin

Mit „schwierigen“ TeilnehmerInnen und Situationen umgehen - Impulse für die eigene Praxis (PDF-Dokument)
Angelika Schädlich, M.A., Sprechwissenschaftlerin, freiberufl. Kommunikationstrainerin, Train-the-Trainer, system. Coach

(Erwachsenen-)bildung hat Methode - Der Zusammenhang von Inhalt, Lernprozess und Methoden in der Weiterbildung (PDF-Dokument)
Ursel Heinze, Freiberufliche Fortbildungsreferentin im Bereich Frühe Bildung

Impuls-Fachtag VI. Im Fokus: Kinderbeteiligung - Beteiligte Kinder?

Der sechste Impulsfachtag fand am 24.6.2010 zum Thema Partizipation mit knapp 90 TeilnehmerInnen im Amt für Ländliche Entwicklung statt. Unter der übergeordneten Frage „Kinderbeteiligung – Beteiligte Kinder?“ konnte in fünf je zweimal durchgeführten, bewusst offen gestalteten Diskussionsgruppen mit kurzem Anfangsinput einzelne Aspekte von Partizipation in Tageseinrichtungen für Kinder vertieft besprochen werden. Den Abschluss bildete ein Plenumsvortrag zum schleswig-holsteinischen Modellprojekt „Kinderstube der Demokratie.“

Diskussionsgruppen

Wie lassen sich Kinder - auf welchen Ebenen - beteiligen? Und wo vielleicht besser nicht?
Jana Frädrich, Kinderbeauftragte der Landeshauptstadt München

Welche Qualitätskriterien zur Selbstreflexion und Reflexion von Partizipation im Team gibt es?
Renate Thellmann, Regionale Qualitäts- und Blidungsberatung, Landeshauptstadt München, Schulreferat

Partizipation in der Krippe - Geht nicht!??
Susanne Kleinhenz, Kindergarten "Am See", Bad Kissingen

Braucht eine Kita eine Verfassung?
Verbindliche Beteiligungsthemen und Gremien im Kitaalltag für Kinder und Erwachsene
Sabine Redecker, Fachberaterin für Kindertagesstätten der AWO und Multiplikatorin aus dem Projekt "Kinderstube der Demokratie", Kiel

Wie lässt sich Demokratie bei benachteiligten Kindern stärker fördern?
Christine Sperling, Hans-Georg-Karg-Kindertagesstätte, Nürnberg

Abschlussvortrag

"Die Kinderstube der Demokratie" - Partizipation von Kindern in Kindertageseinrichtungen
Prof. Dr. Raingard Knauer, Fachhochschule Kiel und Institut für Partizipation und Bildung e. V.

Archiv: Impuls-Fachtage I bis V.

Impulsfachtag V. Im Fokus: Jedes Kind ist willkommen - Inklusion in Tageseinrichtungen für Kinder

Der Impulsfachtag 2009 fand am 26.5.2009 zum Thema "Jedes Kind ist willkommen - Inklusion in Tageseinrichtungen für Kinder" in den Räumen des Sozialministeriums statt. Bei den beiden Plenumsvorträgen wurde aufgezeigt, was Inklusion im Sinne einer Pädagogik für alle Kinder auszeichnet, welche Unterschiede es zum Konzept der Integration gibt, und worin die Vorteile einer inklusiven Pädagogik liegen. In verschiedenen, parallel laufenden Foren wurden anschließend Beispiele geschildert und diskutiert, wie Inklusion in der Praxis von Tageseinrichtungen für Kinder gelingen kann.

Impuls-Fachtag IV. Im Fokus: Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege - Vernetzung als Chance

Die Impulsfachtage 2008 (22. und 23.4.2008) beschäftigten sich mit dem Thema der Vernetzung von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege. Mit dem Ausbau der Angebote für Unter-Dreijährige in Krippen und Tagespflege wird eine Vernetzung zur Ressourcenbündelung einerseits, aber auch in Hinblick auf die Erleichterung der Übergänge für die Kinder immer wichtiger. Neben einem Überblick über verschiedene Formen der Vernetzung wurden einzelne Best-Practice-Beispiele aus Deutschland und Österreich vorgestellt. Ein besonderes Augenmerk galt hierbei den Voraussetzungen für das Gelingen von Kooperationen.

Impuls-Fachtag III. Im Fokus: Kinder- und Familienzentren

Bei der dritten Runde der Impuls-Fachtage (mit Veranstaltungsterminen am 03.05.07 und 04.05.07) standen Kinder- und Familienzentren im Mittelpunkt. Der Ausbau von Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren steht im Bildungs- und Erziehungsplan als eines der Ziele der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern. Der Fachtag sollte Impulse zur gemeinsamen Reflexion über die Weiterentwicklung von Tageseinrichtungen in diese Richtung geben. Zur Diskussion gestellt wurden Ansätze und Praxismodelle in England, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, München und Nürnberg.

Impuls-Fachtage I & II

Im Jahr 2005 wurden erstmals Impuls-Fachtage durchgeführt, die aufgrund ihrer hohen Resonanz im Januar 2006 mit gleicher Programmkonzeption wiederholt wurden. Im Mittelpunkt standen Impulsreferate und Arbeitsgruppen zum Thema der prozessorientierten Evaluation von Bildungsprozessen. Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung der Erprobungsphase zum Qualifizierungsbedarf aus der Sicht der teilnehmenden Erzieherinnen und Erzieher wurden vorgestellt sowie Praxisberichte zur Kompatibilität der Grundprinzipien des Bildungs- und Erziehungsplans mit bestehenden Praxiskonzepten.

Im Juli 2006 (11.07.06, 12.07.06) wurde diese Veranstaltungsform als Impuls-Fachtag II mit einer neuen Programmkonzeption weitergeführt und auf Grund einer langen Warteliste im Dezember 2006 (11.12.06) wiederholt. Themenschwerpunkte waren: Bindung als Voraussetzung für Bildung in den ersten 3 Lebensjahren; Lernmethodische Kompetenz; Changemanagement - Organisationsentwicklung; Moderierung von Reflexionsprozessen im Team. Darüber hinaus wurde über aktuelle Bildungsplantwicklungen auf Landes- und Bundesebene berichtet.

Staatsinstitut für Frühpädagogik

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